Die Fläche «Hinterem Horn» wird, wie die meisten neu geschaffenen Naturflächen im Grossen Moos, Bestandteil des gesetzlich festgelegten ökologischen Ausgleichs eines Landwirtschaftsbetriebes sein.
Die Stiftung Biotopverbund und weitere Projektträger bemühen sich, Naturflächen möglichst auf für die Landwirtschaft weniger geeigneten Flächen anzulegen, längs Entwässerungsgräben, in Bodensenken, auf Problemböden.

Die Stiftung bemüht sich, Massnahmen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zu planen, dazu gehört etwa auch die Sicherstellung der Funktion der Entwässerungsanlagen. Die Verwirklichung der Naturfläche «Hinterem Horn» im UNO-Jahr der Biodiversität 2010 ist eine ganz besondere Herausforderung. Sie gibt uns die Gelegenheit, auf einer für das schweizerische Mittelland sehr grossen Fläche, Gegensteuer zum Rückgang der Artenvielfalt zu geben.